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“Il est, dans les régions du Nord, un dieu, vêtu de sommets enneigés. Il est le seigneur du Roc, le souverain des choses immobiles. Pivot géant enfoncé entre les deux océans, Il a pour nom: Himalaya.
Devant Lui, majestueux tel un roi que l’on évente, les yaks fouettent gravement l’air de leur queue, et leurs mouvements circulaires éparpillent de tous côtés des gerbes de rayons blancs comme la lune.
Vers Lui, le soleil hausse ses rayons, les étirant autant que faire se peut, s’efforçant d’atteindre ses lacs glacés et d’y faire éclore ceux des lotus que les étoiles n’ont pas déjà cueillis...” (Kalidasa, 5e siècle).
Um ins Spiti-Tal zu gelangen, muss man durch die Sutlej-Schlucht über eine schwindelerregende Strasse fahren. Es ist eingebettet zwischen den schneebedeckten Gipfeln des Himalaya und liegt auf mehr als 3000 m ü.M. . Regelmässig von Schnee- und Steinlawinen zugeschüttet, ist die ehemalige Hindustan-Tibet-Road eine der beeindruckensten Reiserouten des Himalaya. Diese mythische Piste, welche schon von den ehemaligen Karawanen der Seidenstrasse zwischen Indien und dem chinesischen Turkestan benutzt wurde, erlaubte Erforschern wie Sven Hedin, Marco Pallis und Giuseppe Tucci, zum Dach der Welt zu gelangen. Dies war auch das Dekor des Spionage-Romans von Kipling, “Kim”. Die Strasse steigt an und führt durch einen Engpass, gefolgt von einem in den Fels gehauenen Spalt. Ganz unten in der jäh abfallenden Schlucht sprudeln die türkisblauen Gewässer des Spiti-Flusses, welche mit den braunen Wellen des Sutlej zusammenfliessen. An einer Kurve taucht plötzlich ein Lastwagen auf. Die enge Passage verlangt ein Ausweichmanöwer, welches einem die Haare zu Berge stehen lässt.
Wir sind den Spuren des berühmten Orientalisten Giuseppe Tucci, der in den Dreissigerjahren das Kloster Tabo für die Welt wiederentdeckt hat, gefolgt. Ausserdem sind wir auf denselben Strassen, welche den Bergflanken folgen, gefahren, haben unter dem Regen gezeltet, den Sonnenaufgang des Berges Kinner Kailash und den legendären Aufenthaltsort des Gottes Shiva bewundert, um am Schluss Talbo zu erreichen.
Talbo wurde im Jahr 996 vom Grossen Übersetzer Ringchen Zangpot und unter Anregung des buddhistischen Herrschers Guge gegründet. Das Kloster ist sehr anschaulich. Es liegt nicht hoch oben auf einem Felsvorsprung wie die Klöster von Kye und Dnkhar. Umgeben von einer Mauer in der Talsohle inmitten eines von den Winden gepeitschten Dorfes verteilen sich die dazugehörenden aus Lehm gebauten Gebäude. Der Komplex liegt rund um den Haupttempel, ein grosser dunkler Saal, der mit 33 Bodhisattvas aus Stuck dekoriert ist. Die Mauern sind mit wunderbaren Fresken ausgestattet, welche denjenigen der Ajanta-Grotten eigenartig gleichen. Im tiefsten Saalinnern steht Vairocana, eine vierseitige Statue. Das Ganze bildet ein dreidimensionales Mandala.
Auf einer Terrasse eines benachbarten Restaurants geniessen wir einen Teller “Momos” und diskutieren dabei mit Dechen Lhundup, einem ehemaligen Mönch. Dank ihm konnten wir an der Morgenzeremonie teilnehmen und viele Säle des Komplexes in aller Ruhe besichtigen. Dies war für Michel die Gelegenheit, das Rezitieren der Matras mit dem Klang der Zimbalen und dem charachteristischem Klappern der Gebehtsmühlen aufzunehmen.
Am Abend, im Scheine einer Kerze, habe ich meinen Reisebegleitern zum Abschluss ein letztes tibetanisches Märchen, die Geschichte der stolzen Prinzessin Khartchen, erzählt. Dank Euch allen wurde diese Reise eine wunderschöne Entdeckung und bleibt bis heute in bester Erinnerung.
CL-Juli 2010
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AUSSTELLUNGEN
CHINA - Abgedreht! China töpfert bodennah
Chinesisches Porzellan heute? Blau-weisse Massenware und erlesene Schalen werden von Handwerkern der Manufakturen in Jingdezhen nach wie vor nah am Boden arbeitend und von Hand hergestellt. Dabei ist das Drehen weniger ausgeprägt als das Abdrehen. Fein abgedrehtes Porzellan und professionell abgedrehtes Filmmaterial bilden die Drehpunkte dieser reich illustrierten Ausstellung, die Körpertechniken und Körperwissen chinesischer Töpfer in den Blick rückt.
Dauer der Ausstellung: 16. Juli bis 04. September 2010
Ort: Völkerkundemuseum, Pelikanstrasse 40, 8001 Zürich
INDIEN/PAKISTAN/BANGLADESCH - Where Three Dreams Cross
150 Jahre Fotografie
Where Three Dreams Cross konzentriert sich auf die Epoche des Übergangs, als sich die im Norden vom Himalaya und im Süden vom Indischen Ozean eingerahmte südasiatische Halbinsel – ein vom Fluss Indus begrenztes, heterogenes Ganzes, das früher als «riesiger Rhomboid» bezeichnet wurde – in drei Nationen aufspaltete: Indien, Pakistan und Bangladesch. Die rasanten Zeitläufe der politischen Umwälzung oder der technologischen Entwicklung, die langsameren von Familie, Kultur und Ritual sowie die glamourösen Augenblicke von Bollywood werden mit den Kameraaugen von rund 80 Fotografen und Fotografinnen eingefangen.
Dauer der Ausstellung: 12. Juni bis 22. August 2010
Ort: Fotomuseum Winterthur, Grüzenstrasse 44/45, 8400 Winterthur
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FILMTIPP
KAMBODSCHA - Bunong Guu Oh
Geburtspraktiken der Bunong im Wandel, 2010
Basierend auf aktuellen ethnographischen Feldstudien der Zürcher Ethnologin Brigitte Nikles gibt der Film einen diskreten Einblick in die Geburtspraktiken der im Nordosten Kambodschas beheimateten Bunong. Die Region unterliegt einem enormen Wandel, der sich auch auf traditionelle Praktiken und Vorstellungen auswirkt. Traditionelle Hebammen, schwangere Frauen, junge Eltern und Vertreter der staatlichen Gesundheitsbehörde gewähren einen persönlichen Blick auf ihre aktuelle Situation am Scheideweg zwischen Tradition und Moderne.
Datum/Zeit: 5. August 2010, 19.00
Filmdauer: 50 Minuten
Sprache: Buong/Khmer mit englischen Untertiteln
Ort: Völkerkundemuseum, Pelikanstrasse 40, 8001 Zürich
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KOMMEN SIE MIT ...
Von Pyongyang zur Weltausstellung in Shanghai
07. - 19. Oktober 2010
Flyer
KOMMEN SIE MIT ...
... nach Thailand und Laos
Neues Datum
21. Feb. - 14. März 2011
Flyer
KOMMEN SIE MIT ...
"Du Ratanakiri aux splendeurs d'Angkor"
auf französisch geführte Reise
18. Nov. - 04. Dez. 2010
Flyer
SHANGHAI
Weltausstellung
Datum nach Wahl
Flyer
PORTUGAL
Weine des Nordens
Auf dieser individuellen Entdeckungsreise lassen sich die Vielfalt des grünen Nordens und die Weinkultur bestens verbinden. Nach den jeweiligen gut ausgewählten Tagesetappen mit dem Mietwagen, findet ab dem zweiten Tag jeden Abend eine Weinprobe statt. Wieso nicht den Tag mit einem Glas Wein ausklingen lassen? Übernachtet wird in für Portugal typischen Häusern.
Reisedaten:
01.04. - 01.11.2010
Reiseroute:
Porto - Viana do Castelo - Lousada - Covas do Douro - Vilar Seco - Mealhada - Porto
Preis: ab 740 CHF
Inbegriffene Leistungen:
7 Übernachtungen im Doppelzimmer inkl. Frühstück / 5 Weinproben / ausführliche Reiseunterlagen
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