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REISEBERICHT VON 1999

Was tun, wenn die Strasse blockiert ist und es weder vor noch zurück gibt? Wie um-organisieren in einer Zeit und an einem Ort ohne Mobiltelefonnetz? Dieser Bericht stammt von unserer Expedition Schweiz-Peking im 1999.

5. August 1999. Das P.C.O. VON KARIMABAD

Pakistan
Pakistan

Karimabad, «Der Ort von Karim», leitet sich vom Vornamen des Aga Khan ab. Er ist das spirituelle Oberhaupt der Ismaeliten, welche dieses abgelegene Bergtal bewohnen. Würde nicht der Karakorum Highway eine Verbindung zu anderen Tälern herstellen, wäre es isoliert geblieben. Das Hunza Tal wurde innerhalb des unabhängigen Kaschmir schon immer von einem Mir regiert, der zwar wenig Macht hatte, doch den vollen Respekt seiner Bevölkerung genoss; dies lange bevor sich die Fürsten von Kaschmir zerstritten und das Land zwischen Indien und Pakistan geteilt wurde. Der Aga Khan, ein Freund des Mir unterstütze die Region mit verschiedenen einfachen aber effizienten Projekten. Irrigationskanäle, kleine Mühlen, Elektrizitätswerke, Strassen, Trinkwasser, Kunsthandwerk und Kultureinrichtungen vereinfachen den Alltag und Schulen für Knaben und Mädchen sorgen dafür, dass das Hunza Tal eine der höchsten Alphabetisierungsraten in Pakistan hat.

Auf über 2500 m Höhe geniessen die Terrassen des einstigen Königreichs von Hunza trotz strenger Winter ein ausgesprochen mildes Klima. Das Leben ist einfach, die Luft rein und die Nahrung gesund, was eine ebenso robuste wie liebenswürdige und stolze Bevölkerung hervorbrachte. So liess sich gar der Schweizer Arzt Doktor Bircher von dieser Lebensweise zu seinem «Müsli» inspirieren. Paradoxerweise gehört dieses heute genau wie Uhren, Emmentaler Käse und Schokolade zum Stolz der Schweizer. Man kann sogar weitere Vergleiche ziehen.

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