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Privatreisen 2018-2020
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Erste Einblicke 2019-2020
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22.10.2013

Persisches Mosaik

Wir haben unsere Kleidung den lokalen Gepflogenheiten angepasst, die Ärmel herunter gekrempelt und ein Kopftuch übergestülpt. Zahlreiche Formalitäten und eine entsprechende Wartezeit stehen uns an der Turkmenisch-Iranischen Grenze bevor. Dies bei der spätsommerlichen Hitze von über 40 Grad. Den Kopf voller von westlichen Medien geschürten Vorurteilen betreten wir Iranischen Boden.

„Bonjour et bienvenue en Iran!“ mit einem breiten Lachen begrüsst uns Ali, unser Führer und schlägt gleich vor, einen kleinen Imbiss einzunehmen, während die Grenzbeamten die Formalitäten für uns erledigen. Die Chefin der Zollbehörde, eine kleine, elegante Frau mit perfektem Makeup und schwindelerregenden High-heels steuert unsere Papiere und Autos gekonnt durch den Papierkrieg. Zahlreiche Schalter, Unterschriften und Stempel später verlassen wir den Grenzbereich und wir freuen uns, endlich den Iran zu entdecken und zu erleben.

Während 10 Tagen durchqueren wir Persien, erleben die sommerliche Hitze der Wüste, erholen uns in Gärten der Oasen und lassen uns von der Vielfalt an architektonischen Wunderwerken, feinem Kunsthandwerk und herzlicher Gastfreundschaft bezaubern. Das Strassennetz ist hervorragend ausgebaut, die Infrastruktur sehr gut und die Sehenswürdigkeiten ansprechend organisiert, beschildert und dokumentiert. Wir erhalten den Eindruck eines florierenden, gut funktionierenden Landes, welches sich entwickelt. Die Leute arbeiten hart, sind offen, kultiviert und geniessen ihre Feierabende bei üppigen Picknicks in den Gärten und öffentlichen Plätzen ihrer Stadt. In den Restaurants unserer Hotels trifft sich allabendlich die feine Gesellschaft zum Feiern und “Sehen und gesehen werden”. Im Sommer wird zudem viel gereist: Da sich nur Wenige eine teure Hotelunterkunft leisten können, spriessen abends an Strassenrändern, in Parks, Autobahnraststätten oder in den Vorhöfen von Moscheen zahlreiche Zelte aus dem Boden. Bei jedem Halt kommen wir schnell ins Gespräch mit den Einheimischen: “Woher kommt Ihr? Was schaut Ihr Euch an? Wie gefällt Euch Iran?”, wollen sie wissen und heissen uns in ihrem Land herzlich willkommen.

Doch der Schein einer unbeschwerten, fröhlichen Gesellschaft ist trügerisch. Ali erzählt von den Sorgen der Menschen: “Die Inflation ist hoch, Lebenskosten steigen ... man muss sehr hart arbeiten, zwei bis drei Jobs gleichzeitig jonglieren und für jeden Ertrag bringenden Gelegenheitsdienst offen sein. Zeit zum über Religion oder gar Politik Nachdenken bleibt dabei nicht. Die Moscheen sind leer und mit der Regierung sind bei weitem nicht alle zufrieden. Doch die Menschen sind abends von ihrer Arbeit viel zu müde, um sich für Veränderung oder bei Demonstrationen zu engagieren.” 

Trotzdem, seit ich das letzte Mal durch den Iran gereist bin, hat sich einiges verändert. Besonders staune ich über die Mode der Frauen: Viele tragen über ihre Jeans bunte oder möglichst figurbetonte Tunikas, die immer kürzer, dessen Ärmel immer weiter nach hinten gekrempelt werden. Mit beinahe durchsichtigen, nur den Hinterkopf bedeckenden, möglichst viel Haar zeigenden Kopfbedeckungen scheinen sie sich über das Kopftuchobligatorium zu mokieren und strahlen dabei sehr viel Sinnlichkeit aus. Auch Ali meint, dass die Zeichen auf Veränderung stehen: “Im Vergleich zu damals (vor der islamischen Revolution) haben die jungen Leute von heute, insbesondere die Frauen, eine gute Ausbildung erhalten. Sie sind stark, haben eine gewisse Unabhängigkeit erlangt und denken selbständig. Die Bevölkerung lässt sich nicht mehr alles sagen oder durch Dogmen irreführen.” Er ist optimistisch, dass die Zukunft gutes bringen wird, hofft aber inständig, dass der Wandel langsam kommt und die Stabilität nicht gefährdet. - Revolutionen und Krieg haben er und seine Landsleute in der Vergangenheit zu genüge erlebt.

Wir sind fasziniert von der Schönheit Persiens, beeindruckt von ihrer Geschichte, gerührt von ihrer Gastfreundschaft und beängstigt durch ihre Kontraste. Wie ein Mosaik oder wie die Fäden eines Perserteppichs ergeben unsere vielen Eindrücke ein facettenreiches Bild eines aussergewöhnlichen Landes, welches wir schweren Herzens verlassen, um unsere Reise fortzusetzen.

CM

18.08.2013

Träume der Mongolei

Endlose Steppe, einsame Reiter, Herden von Schafen, Ziegen, Yaks, Kamelen und ab und zu inmitten der Natur eine weiss schillernde Jurte; die Faszination des einfachen Nomadenleben; die Freiheit, seine Zelte irgendwo aufzuschlagen; unendlich scheinende unberührte Natur erleben – die Mongolei weckt in uns viele Reiseträume.

Wir durchqueren während zwei Wochen die Mongolei, bewältigen dabei knapp 2500 km. Es ist Hochsommer, das Wetter spielt mit und wir treffen kaum auf Regen. Eine eingespielte Begleitmannschaft aus Küchenlastwagenfahrer, Koch, Reiseleiter und zwei Assistenten sind für unser tägliches Wohl besorgt. Wir geniessen das Privileg idealer Reisebedingungen. Dennoch fällt uns die Anpassung an Übernachtungen in Zelt und Jurtenlager nicht immer leicht. Unvorstellbar bleibt, wie die Menschen hier das ganze Jahr (über)leben können. Wovon träumen sie und wie sehen sie ihre Zukunft?

Vor einigen Jahren, während meiner ersten Durchquerung der Mongolei, erzählten mir unsere Begleiter, dass sie oft abends in der Jurte zusammensitzen und über ihre Möglichkeiten für eine bessere Zukunft diskutierten. Damals schien vieles unmöglich, doch seither hat sich einiges entwickelt, ausländische Investoren eröffnen Minen und bieten ganzjährig gut bezahlte Arbeitsplätze und Ulaanbaatar erlebt einen wirtschaftlichen Aufschwung. Die Regierung hat mehr Geld und investiert dieses auch in ländlichen Gegenden in Schulen und Infrastruktur. Das Leben ist ein bisschen einfacher geworden, unsere Freunde konnten einige Träume verwirklichen und glauben, dass die Zukunft Gutes bringen wird.

Gunde, unser Reiseleiter, hat seit unserem letzten Treffen eine Reise nach Europa und in die Schweiz unternommen, in Ulaanbaatar eine Wohnung gekauft, geheiratet und ist vor kurzem Vater geworden. Als Dozent für Englisch möchte er sich weiterbilden und hat sich für ein Stipendium an einer Universität in Australien beworben.

Uca, unser Koch, ist ein grosser Italien-Fan. Er hat vor zwei Jahren in der Toscana diverse Praktika als Koch absolviert. Um Geld zu verdienen, möchte er in Shanghai oder Beijing in einem italienischen Restaurant eines Freundes arbeiten. Sein Traum ist es, ein eigenes italienisches Cafe in Ulaanbaatar zu eröffnen.

Balu, der Fahrer unseres Begleitlastwagens und Führer des Begleitteams, ist Kleinunternehmer geworden. Im letzten Sommer gab es für ihn keine Arbeit mit Touristen-Gruppen. Doch er fand einen gut bezahlten, aber sehr anstrengenden Job als Schaufelbagger-Fahrer. Mit seinem Ersparten hat er sich einen russischen Minivan gekauft, um damit Touristen durch die Mongolei zu fahren.

Jagat, unser Assistent und Balu’s Sohn, ist erst 14 Jahre alt. Er ist in Ulaanbaatar aufgewachsen und darf dieses Jahr zum ersten Mal seinen Vater begleiten und sein Land kennen lernen.

Vollgepackt mit Erinnerungen verlassen wir die Mongolei. Der Abschied von unseren Begleitern fällt schwer, denn sie haben uns ermöglicht, unsere Reiseträume zu leben. Wir fahren weiter in Richtung Schweiz, doch jeder von ihnen wird ab hier seinen eigenen Weg gehen und seine Projekte verfolgen. Ob wir uns wieder sehen, weiss ich nicht, doch wünsche ich jedem, dass er seine grossen und kleinen Träume realisiert und für sich und seine Familie eine bessere Zukunft schaffen kann.

CM

17.07.2013

Xi’an: zwischen Bratspiesschen und Jiaozi

Wir sitzen auf kleinen Schemeln in einem einfachen Lokal gleich am Trottoir in der Altstadt von Xi’an und essen einige Dutzend Lammspiesschen. Der Wirt wedelt mit einer Zeitung, um den Kohlenofen anzufachen und würzt das Fleisch, das auf den Flammen brutzelt, mit Pfeffer. Die unkomplizierte Wirtin hat für uns frisches Bier in einem benachbarten Verkaufsstand geholt. Alle Tische sind besetzt, die anderen Gäste lächeln uns zu und weisen darauf hin, dass dies wirklich die besten Spiesschen des Quartiers sind. Die feuchte Hitze ist erdrückend. Um uns herum Lärm, Zwischenrufe, Lachen - die Stimmung ist sehr gemütlich. Etwas weiter halten wir in einem kleinen Bistrot, wobei ich mich erinnere, dass hier exzellente Jiaozi, die berühmten chinesischen Raviolis, hergestellt werden. Ein Leckerbissen! Es ist spät, einige Geschäfte haben bereits geschlossen, und ein paar ältere Einwohner spazieren schon im Pyjama herum, rosageblümt die Damen, graugestreift die Herren. Die Altstadt um die Moschee von Xi’an ist ein Anachronismus inmitten eines Chinas in vollem Wandel, aber sie besitzt einen unvergleichlichen Charme.

Wir betraten China von Kirgistan her kommend über einen Pass, der den Pamir überschritt, und wir entdecken entlang der Strassen und den Haltestellen, die unsere Reisen markieren, nach und nach das Land. In der Horizontale bewegen wir uns vorwärts, auf Augenhöhe mit den Einwohnern, ihrem Leben, ihrer Arbeit und ihren Sorgen. Unsere Fahrzeuge, die sich mit dem Verkehr mischen, unsere Rasts in kleinen Restaurants und unsere improvisierte Besichtigungen in kaum besuchten Orten wecken Erstaunen und Neugier. Wir werden von allen Seiten fotografiert, auf unseren Reiseweg, unser Ziel und unsere Reiseart angesprochen. 

Auf dem Weg hinab nach Kashgar durchquerten wir die kirgisischen und kasachischen Steppen. Später schliefen wir in uigurischen Ortschaften am Rande der Taklamahan, der Wüste “aus der man nicht lebendig zurückkommt”, durchquerten islamische Orte der Hui in Linxia und anderswo, besuchten mongolische Viertel in Bayangol oder tibetische Bezirke in Tongren und Labrang - und dies sind nur einige wenige der 56 Ethnien, die China ausmachen. Wir durchfuhren Tausende von Kilometern, begleitet von Sandstürmen, Regen oder blauen Himmel, und konnten immer wieder Landschaften grosser Schönheit bewundern. Wir überquerten Pässe auf fast 4000 Metern Höhe, getrennt durch eindrückliche Schluchten oder Hochweiden, begleitet von Yaks und Schafen. Wir fuhren tausendjährigen, in den Lössboden gehauenen Terrassen entlang, auf denen Getreide, Mais, Gemüse und Hirse angebaut wird. Wir fuhren mit dem Boot ein Stück den Gelben Fluss hoch bis zu den Buddhistischen Grotten von Binglingsi und konnten eine Weile in diese eindrückliche und reichhaltige Kultur eintauchen - Frucht einer Zivilisation, die vor 5000 Jahren entstand.

Entlang der Tausenden von Kilometern unserer Reise konnten wir auch sehen, wie die Dörfer in moderne Städte umgewandelt werden, die chaotischen Strassen werden zu Autobahnen, die Geleise der Schnellzüge verteilen sich über Brücken und durch Tunnels im ganzen Land, das Internet verbindet jedes Dorf. Tausende beladener Lastwagen transportieren Güter von einem Ende des Landes zum anderen, der Fahrzeugverkehr ist teilweise so dicht, dass einige Gemeinden den alternierende Verkehr eingeführt haben. Während unserer Reise hat China drei Astronauten in den All geschickt, um an die eigene Weltraumstation “Himmlisches Raumschiff” anzudocken. China ist eine riesige und eindrückliche Baustelle, eine gigantische Mühle, in der eine archaische und rückständige Gesellschaft durchgeknetet, zermalmt und auf den Kopf gestellt wird, um ein “modernes und zivilisiertes Land” zu werden. Denn China betrachtet sich immer noch als Entwicklungsland, trotz seiner unglaublichen Wirtschaftsleistung, und auch wenn sich 550 Millionen(!) Menschen in Laufe der letzten 30 Jahren aus der extremen Armut befreien konnten. Die Bedürfnisse bleiben riesig, sie haben kontinentale Ausmasse.

Wir kamen mit nicht wenigen Vorurteilen nach China und waren bereit, ein paar Lektionen zu den Menschen- und Minderheitenrechte, der Umweltverschmutzung und der Korruption zu geben. Nun, einmal auf unseren kleinen Schemeln in der Altstadt von Xi’an sitzend, fragen wir uns sachlicher, was es wohl bedeutet, 1.5 Milliarden Menschen zu ernähren, zu  kleiden, zu waschen, zu pflegen, zu erziehen, zu transportieren und ihnen Wohnungen zu bauen. Und wir fühlen uns schwindelig....

FL

17.06.2013

Buchara

Meine Augen wandern über die zauberhafte Kulisse der Minaretten und Kuppeln Bucharas: Gegenüber steht der majestätische Turm des Po Kalian, der als Wachturm, Leuchtturm oder Minarett diente, neben ihm liegen die beiden Portale der Moschee und Medrese. Im Hintergrund zieren zahlreiche Kuppeln verschiedener Bazare, weitere Minaretten und Portale den Horizont. Noch nie war die Luft in Buchara so kristallklar.

Schon immer hegte ich für diese Oase eine spezielle Zuneigung: Anders als Samarkand, wo die Fassaden der Monumente mit Fayence und Kacheln überzogen sind, wurden die Bauten Bucharas aus ungebranntem Ziegel geschaffen. Lediglich die Anordnung der Backsteine verleiht ihnen eine subtile Dekoration, welche im abendlichen Sonnenlicht honigfarben leuchten. Die Gassen der Altstadt sind still und freundlich. Ich sitze auf Jahrhunderte alten Steinen und bei so viel Schönheit überkommen mich die Emotionen und Erinnerungen.

Vor bald 30 Jahren durfte ich Buchara entdecken und im Laufe der Jahre habe ich schöne Freundschaften geschlossen, welche die Zeit überdauern: Rushana, die kleine Postkartenverkäuferin, die heute in ihrem Geschäft die schönsten Teppiche der Stadt hat; Iskander, Meister der Marionnetten mit seinen blauen, beinahe durchsichtigen Augen; Rustam, seinen gut gelaunten Kameraden; Elena, mit ihr, ihrem Mann, Fahrern und Reiseleitern haben wir unzählige Abende bei langen Diskussionen und mit Tanzen verbracht. Als ich mit meiner Familie Buchara das erste Mal besuchte, verbrachte Nicolas der damals vierzehn Jahre alt war, einen ganzen Nachmittag im Schatten der Statue Nasreddins beim Schach-Spiel mit dem Zulieferer traditioneller Instrumente.

Ich hatte das Privileg, spezielle Beziehungen zu Menschen an verschiedenen Orten der Welt knüpfen zu dürfen und sie fast jährlich wieder zu treffen. Diese Freunde empfangen mich immer wieder mit offenen Armen.

Doch das Reisen bietet auch das Privileg, sich mit anderen Realitäten, Kulturen, Bräuchen und Visionen der Geschichte zu konfrontieren. Auf unserer Reise haben wir bereits (in homöopathischen Portionen) Rumänien, die Ukraine, Russland und Kasachstan durchquert, bevor wir hier in Usbekistan einen längeren Aufenthalt haben. Überall wurden wir warmherzig, mit strahlendem Lächeln, freundschaftlich und zuvorkommend empfangen. So fallen nach und nach vorgefertigte Ideen: Der Brei aus Vorurteilen, Desinformation und Selbstgefälligkeit, welcher den Geist verstopft, verflüssigt sich. Nein, die Rumänen sind keine “Autodiebe”, ihr Land ist gastfreundlich, charmant und entwickelt sich. Nein, die Russen sind keine “Kinderfresser”, ihr bewegendes Mahnmal der Schlacht von Stalingrad erinnert uns daran, dass rund die Hälfte der 27 Millionen Opfer des zweiten Weltkrieges sowjetischer Herkunft waren und wir ihnen einen Teil unserer Freiheit verdanken. Nein, die Usbeken sind keine “engstirnigen Islamisten”, die herrliche Architektur und die Statuen von Al Khorezmi und Avicenna zeigen uns, dass der Islam höchste Zivilisationen und eine ausserordentliche Perfektion geschaffen hat.

Es ist nicht einfach, sich mit unvorstellbar komplexen Fakten auseinander zu setzen, sich von seiner ideellen Last zu befreien und Vorurteile abzubauen, um zu versuchen, sich zu öffnen und die Realität zu akzeptieren. Es ist destabilisierend, seinen Geist zu öffnen, seine Meinung zu ändern ohne Angst zu realisieren, dass man sich während Jahren täuschte. Denn während Vorurteile fallen, fällt ein Teil von uns mit und bringt uns aus dem Gleichgewicht. Doch genau deshalb reisen wir; um zu sehen, zu verstehen und zu schätzen. Und vielleicht auch um sich gegenseitig besser zu sehen, zu verstehen und zu schätzen.

In meiner Nacht in Buchara leuchten die Sterne vor dem Hintergrund des schwarzen Nachthimmels. Sie sind sehr weit weg, weiter als ein menschlicher Geist es sich vorstellen kann. Angesichts dieses unendlichen Rätsels fühle ich mich unendlich klein und wundere mich wieder einmal über so viel menschliche Unüberlegtheit und Eitelkeit auf dieser Welt.

FL

16.05.2013

2013 - Jetzt unterwegs

2013 geht für eine kleine Gruppe ein aussergewöhnlicher Reisetraum in Erfüllung: Nach langen und intensiven Vorbereitungen bewegt sich unsere kleine Karawane der “Expedition 2013" endlich in Richtung Osten - Peking ist ihr Ziel. Ihr Weg führt durch atemberaubende Landschaften. Dichte Wälder, endlose Felder, weite Steppen, hohe Schneegipfel und unendlich scheinende Wüsten erwarten unsere moderne Karawane. In den Städten und Dörfern begegnet sie legendären Kulturen und geniesst die Gastfreundschaft der herzlichen Menschen.

Eine zweite Gruppe wird am 30. Juni in Peking aufbrechen und während 57 Tagen auf einer anderen Route ihren Weg durch die zentralasiatische Steppe bahnen, in den Oasen der Seidenstrasse Rast machen und so ihren Weg zurück in die Schweiz finden.

Auf insgesamt 35'000 Kilometern während 112 Reisetagen fahren 5 Fahrzeuge mit maximal 17 Teilnehmern pro Strecke durch die halbe Welt und zurück. - Eine kulturelle Entdeckungsreise und ein aussergewöhnliches Abenteuer fernab der üblichen Touristenrouten.
CM